Biography
Geboren am 15. Januar 1962 in Jena.
1978 bis 1981 Lehre als Baufacharbeiter, während dieser Zeit Zeichenunterricht bei Ludwiga Kammerer.
1983 bis 1984 Ausbildung als Bleiverglaser in Quedlinburg.
1984 bis 1986 Studium in Halle, an der Hochschule für Industrielle Formgestaltung, Burg Giebichenstein.
1988 bis 1993 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, Diplom im Fach Malerei.
seit 1993 freischaffend tätig als Maler, Grafiker und Bühnenbildner.
2001 Arbeitsstipendium der Stiftung Kulturfonds.
2002 Stipendium und Arbeitsaufenthalt im Kunstverein Röderhof.
2003 Arbeitsstipendium der Stiftung Kulturfonds.
seit 2011 eigene druckgrafische Werkstatt auf Schloss Kannawurf.
2013 Planung und Durchführung des Symposiums Gärten/Paradiese im Künstlerhaus Thüringen e.V., Schloss Kannawurf.
2015 Gründungsmitglied der Akademie der Künste Sachsen-Anhalt.
2018 Entwurf eines sechsteiligen Glasfensters für das Kinderhospiz „Bärenherz“ Markkleeberg
Malerei ist mein persönlicher Weg, mein Handwerk, welches mir ermöglicht, einer zunehmend problematischen und absurden Welterfahrung eine persönliche Suche nach Sinn und Wirklichkeit entgegenzusetzen. Die uns medial erreichende Welt steht in einem seltsamen Missverhältnis zu meiner real erfahrbaren Umgebung. Meine künstlerische Arbeit steht irgendwie schutzlos dazwischen. Ich musste Methoden entwickeln die Wucht der Eindrücke, Nachrichten und Bilder während der täglichen Atelierarbeit aufzufangen, sie nicht zu verdrängen, sondern mit ihnen umzugehen. Ich bin konfrontiert mit Energien, die nicht meine sind. Ich bin provoziert, entsetzt, herausgefordert, und kann doch nicht direkt reagieren. Diese Energien begleiten mich ungefragt ins Atelier. Ich reagiere mit Wut, mit Aggression, manchmal mit Lähmung. All dies flutet auf meine Leinwände. Ein schönes Chaos. Dazu kommt die Sehnsucht nach Schönheit, nach Ordnung, nach Zukunft. Alle diese malerischen Gesten allmählich zu ordnen und zu schärfen, sie zuzuspitzen und zu verwandeln in Bilder, in lesbare malerische Strukturen, darin sehe ich mein Handwerk in der Kunst. Diese Prozesse erstrecken sich oft über längere Zeiträume, Versuch und Irrtum kennzeichnen den Weg, oft wird bereits Gewonnenes wieder zerstört oder durch Neues überlagert. Es reizt mich, solche Prozess sichtbar und frühere Bildzustände nachvollziehbar zu halten. Das Ergebnis sind Bilder, deren Wege erkennbar bleiben. Malerei ist Wissenschaft, sie forscht nach dem Wesen der Dinge, der Magie von Energien und dem Geheimnis des Zusammenhangs. Malerei ist eine sehr intensive Art zu denken, irgendwo weit hinten, entfernt vom Verstand.Geboren am 15. Januar 1962 in Jena.
1978 bis 1981 Lehre als Baufacharbeiter, während dieser Zeit Zeichenunterricht bei Ludwiga Kammerer.
1983 bis 1984 Ausbildung als Bleiverglaser in Quedlinburg.
1984 bis 1986 Studium in Halle, an der Hochschule für Industrielle Formgestaltung, Burg Giebichenstein.
1988 bis 1993 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, Diplom im Fach Malerei.
seit 1993 freischaffend tätig als Maler, Grafiker und Bühnenbildner.
2001 Arbeitsstipendium der Stiftung Kulturfonds.
2002 Stipendium und Arbeitsaufenthalt im Kunstverein Röderhof.
2003 Arbeitsstipendium der Stiftung Kulturfonds.
seit 2011 eigene druckgrafische Werkstatt auf Schloss Kannawurf.
2013 Planung und Durchführung des Symposiums Gärten/Paradiese im Künstlerhaus Thüringen e.V., Schloss Kannawurf.
2015 Gründungsmitglied der Akademie der Künste Sachsen-Anhalt.
2018 Entwurf eines sechsteiligen Glasfensters für das Kinderhospiz „Bärenherz“ Markkleeberg
Malerei ist mein persönlicher Weg, mein Handwerk, welches mir ermöglicht, einer zunehmend problematischen und absurden Welterfahrung eine persönliche Suche nach Sinn und Wirklichkeit entgegenzusetzen. Die uns medial erreichende Welt steht in einem seltsamen Missverhältnis zu meiner real erfahrbaren Umgebung. Meine künstlerische Arbeit steht irgendwie schutzlos dazwischen. Ich musste Methoden entwickeln die Wucht der Eindrücke, Nachrichten und Bilder während der täglichen Atelierarbeit aufzufangen, sie nicht zu verdrängen, sondern mit ihnen umzugehen. Ich bin konfrontiert mit Energien, die nicht meine sind. Ich bin provoziert, entsetzt, herausgefordert, und kann doch nicht direkt reagieren. Diese Energien begleiten mich ungefragt ins Atelier. Ich reagiere mit Wut, mit Aggression, manchmal mit Lähmung. All dies flutet auf meine Leinwände. Ein schönes Chaos. Dazu kommt die Sehnsucht nach Schönheit, nach Ordnung, nach Zukunft. Alle diese malerischen Gesten allmählich zu ordnen und zu schärfen, sie zuzuspitzen und zu verwandeln in Bilder, in lesbare malerische Strukturen, darin sehe ich mein Handwerk in der Kunst. Diese Prozesse erstrecken sich oft über längere Zeiträume, Versuch und Irrtum kennzeichnen den Weg, oft wird bereits Gewonnenes wieder zerstört oder durch Neues überlagert. Es reizt mich, solche Prozess sichtbar und frühere Bildzustände nachvollziehbar zu halten. Das Ergebnis sind Bilder, deren Wege erkennbar bleiben. Malerei ist Wissenschaft, sie forscht nach dem Wesen der Dinge, der Magie von Energien und dem Geheimnis des Zusammenhangs. Malerei ist eine sehr intensive Art zu denken, irgendwo weit hinten, entfernt vom Verstand.Education
1988 - 1993
Kunstakademie Dresden
1988 - 1993
Kunstakademie Dresden
There are no upcoming events
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